Anschluss für die Elektromobilität

Elektrofahrzeuge erfreuen sich steigender Beliebtheit, denn sie sind zeitgemäß, leise, effizient und umweltschonend. Und egal wo geladen wird, ob zuhause oder an öffentlichen Ladestationen, es soll schnell und unkompliziert funktionieren. Mit einer gesonderten Ladeeinrichtung zuhause lädt Ihr Elektrofahrzeug deutlich effizienter als an einer Haushaltssteckdose.

Hier haben wir für Sie alle Informationen zur Anmeldung Ihrer Ladeinrichtung für Elektrofahrzeuge zusammengestellt.

Wichtiges auf einen Blick

  • Entsprechend der Niederspannungsanschlussverordnung ist der Anschluss von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge grundsätzlich vor Inbetriebnahme gegenüber dem Netzbetreiber anmeldepflichtig.
  • Bei Ladeeinrichtungen größer 12 kVA ist der Anschluss anmelde- und zustimmungspflichtig.
  • Die Anmeldepflicht gilt unabhängig, ob sich die Ladeinrichtung im privaten oder öffentlichen Bereich befindet.
  • Auch für die Erweiterungen von bestehenden Anlagen besteht die Antragspflicht.
  • Die Inbetriebnahme der Ladeeinrichtung für Elektrofahrzeuge ist durch den ausführenden Elektrofachbetrieb anzuzeigen.
Ladeleistung                           bis 12 kVA                               ab 12 kVA    
Mitwirkungspflichtanmeldepflichtig1anmelde- und zustimmungspflichtig1
Unterbrechbarkeitnicht steuerbarsteuerbar2 siehe VDE-AR-N-4100

1- Siehe Abschnitt Anmeldung von Ladeeinrichtungen 
2- Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge mir einer Summen-Bemessungsleistung von > 12 kVA müssen gemäß der VDE-AR-N 4100 eine Möglichkeit zur Steuerung/Regelung,  eine intelligente zeitliche Steuerung oder Regeleinrichtungen  zur Netzintegration über eine Unterbrechbarkeit durch den  Netzbetreiber aufweisen. Für die Steuerbarkeit von Ladeeinrichtungen gemäß §14a EnWG ist eine getrennte Messeinrichtung und ein zusätzlicher 3-Punkt-Zählerplatz für den Rundsteuerempfänger vorzusehen.

Anmeldung von Ladeeinrichtungen

Ladeeinrichtungen bis 12 kVA:

Nach erfolgter Installation der Ladeeinrichtung meldet Ihr Elektrofachbetrieb die Inbetriebnahme bei den Stadtwerken Hameln an.

Bitte beachten Sie: Sofern die Summen-Bemessungsleistung der Ladeeinrichtung(en) 12 kVA je elektrischer Anlage überschreitet, ist nach dem Anmeldeprozess für Ladeeinrichtungen ab 12 kVA zu verfahren.

Ladeeinrichtungen ab 12 kVA:

Ihr Elektrofachbetrieb beantragt die Ladeeinrichtung bei den Stadtwerken Hameln. Wir führen eine Netzverträglichkeitsprüfung durch und informieren Sie schriftlich über das Ergebnis. Nach erfolgter Installation der Ladeeinrichtung meldet ihr Elektrofachbetrieb die Inbetriebnahme bei den Stadtwerken Hameln an.

Anmeldeprozess bei den GWS Stadtwerken Hameln GmbH

Grundsätzlich ist gemäß § 19 Absatz 2 NAV jede Ladeeinrichtung für Elektrofahrzeuge anmeldepflichtig. Es gibt zwei unterschiedliche Anmeldeverfahren:

Ladeeinrichtung für Elektrofahrzeuge < 12 KVA Gesamtleistung je elektrischer Anlage

Es ist keine Zustimmung des Netzbetreibers erforderlich.

Nach erfolgter Installation der Ladeeinrichtung meldet Ihr Elektrofachbetrieb die Inbetriebnahme bei den Stadtwerken Hameln an.

Bei der Anmeldung sind folgende Formulare einzureichen:

  • Lageplan
  • Übersichtsschaltplan

Ladeeinrichtung für Elektrofahrzeuge > 12 KVA Gesamtleistung je elektrischer Anlage

Die Ladeeinrichtung ist seitens des Netzbetreibers genehmigungspflichtig. Ihr Elektrofachbetrieb beantragt die Ladeeinrichtung bei den Stadtwerken Hameln. Bei der Beantragung sind folgende Formulare einzureichen:

  • Lageplan
  • Übersichtsschaltplan
     

Nach erfolgter Netzverträglichkeitsprüfung wird von den GWS Stadtwerken Hameln GmbH das Ergebnis schriftlich dem Antragsteller mitgeteilt.
Die Anschlusszusage der Ladeeinrichtung  durch die GWS Stadtwerke Hameln GmbH hat unabhängig des Installationsortes und ob Neu- oder Umbau eine Gültigkeit von sechs Monaten.

Nach erfolgter Installation der Ladeeinrichtung meldet Ihr Elektrofachbetrieb die Inbetriebnahme bei den Stadtwerken Hameln an.